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Immediate Matters Party – Klima Biennale Wien

17.–18.
Europe/Vienna
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Lasst uns die Öko-Angst beiseitelegen und uns in freudigem Widerstand gegen einen der Zauber des Kapitalismus versammeln: die Illusion, es gebe keine Alternative. Immediate Matters – Speak We Must We Must Speak, ein kollektives Projekt mit zehn Ausstellungen von zehn Wiener unabhängigen Kunsträumen, erreicht seinen Höhepunkt am Freitag, den 17. April, in einem gemeinsamen Fest mit Performances, Talks und Musik. In einer Zeit, in der neoliberale Sprache dazu dient zu extrahieren, zu trennen und Beziehungen zu verflachen, werden gemeinsames Diskutieren und Singen, das Aussprechen unbequemer Wahrheiten und das Zuhören von Geschichten eines anderen Zusammenlebens – zumindest vorübergehend – zu Gegenmitteln gegen die Gewalt an Worten und Welten und zu Inspirationen für kommende Kämpfe.

Künstler*innen-Biografien

Stefanie Sourial arbeitet als Performanceartist und lehrt an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre Performancearbeiten sind antirassistisch, queer und verbinden historische und politische Erzählweisen miteinander. Weltberühmt wurde Sourial mit den ihr zugeteilten Rollen: "ein Hund", "eine Wand", "ein schmelzender Eiswürfel", oder "eine zerknüllte Aluminiumfolie".

İpek Hamzaoğlu ist Künstlerin, Filmemacherin, Kulturvermittlerin sowie freiberufliche Kamerafrau und Cutterin. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich vor allem mit kollektiver Melancholie, Zukunftsnarrative, kollektivem Wissen und Gossip.

Rent ist das Projekt der in Wien lebenden Künstlerin Katrin Euller. Im Fokus steht der Prozess der Soundentstehung selbst. Sounds kollidieren, zerbrechen, glitchen, setzen sich neu zusammen. Es entstehen dichte, dunkle Räume – gleichzeitig körperlich und desorientierend. Katrin Euller ist außerdem in verschiedenen Kollaborationen aktiv und Mitglied von EAERES und EXIT VOID.

Mursal ist vor allem im Bereich der Klangkunst tätig und bedient sich dabei verschiedener Praktiken und Ansätze, darunter Performancekunst, Trommeln, Musikproduktion, DJing und Poesie.

Als SOÑXSEED nutzt die Künstler*in Soñ Gweha das analoge DJing, um schwarze, queere und visionäre Mythologien sowie Räume der Emanzipation zu erforschen. Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Imaginären, vielfältigen Ausdrucksformen und kollektiven Praktiken im Kontext transformativer Gerechtigkeit strebt Soñs künstlerische Praxis nach einer Befreiung von gesellschaftlichen Normen und nach Harmonie zwischen Menschen und Nicht-Menschen sowie zwischen dem Lebendigen und dem Unsichtbaren.

Werke

Stefanie Sourial, PHARAO IN DRAG – Exzerpt, Live Performance İpek Hamzaoğlu, The cries, the murmurs, the mumbles, the screams, Lecture Performance Soñ Gweha, Libations, Dj set Listening Session Performance Rent, live set Mursal, Dj set

Zeitplan

19:30 – Einlass 20:00 – Begrüßung und Einführung 21:00 – Stefanie Sourial, PHARAO IN DRAG – Exzerpt, Live Performance 21:30 – İpek Hamzaoğlu, The cries, the murmurs, the mumbles, the screams, Lecture Performance 22:00 – Soñ Gweha, Libation as a Sample, Performance 22:30 – Rent, Live set 23:15 – Mursal, Dj set 01:00 – Ende