Jatun Risba: not as it appears
Einzelausstellung — Transdisziplinäre Performance-Kunst über Körper, Umwelt und Wahrnehmung
not as it appears ist eine Einzelausstellung der transdisziplinären Performance-Künstlerin und Forscherin Jatun Risba (SLO), die die sich verändernden Beziehungen zwischen Körper, Umwelt und Wahrnehmung untersucht. Die Ausstellung entwickelt sich wie eine Via Sanitatis — ein Weg körperlicher Forschung zu Gesundheit, Neuroplastizität und multispeziesischer Reziprozität, geprägt von ökologischen Feminismuspraktiken, Queer-Ökologie und posthumanistischem Denken.
Durch Performance, Fotografie, Video und Druck lädt die Ausstellung das Publikum ein, darüber nachzudenken, was gesehen, gefühlt und erkannt wird — jenseits des Erscheinungsbildes.
The Intimacy of Otherness
Im Zentrum der Ausstellung steht The Intimacy of Otherness — ein umfangreiches intermediales Werk, das über drei Jahre (2023–2025) entstanden ist. Die performative Lecture basiert auf Risbas persönlicher Erfahrung der erfolgreichen Selbstheilung von Multipler Sklerose (2012–2019). Begleitende Arbeiten leiten in die Räume und bilden den Pfad, der Besucher*innen durch Fragen zu Identität, Körperlichkeit und Transformation zu einem mehr-als-menschlichen Verständnis des Selbst führt.
Termine
- Eröffnung: Mittwoch, 8. April, 19:00 Uhr (Performance-Teaser 20:00 Uhr, 15 Min, drei Wiederholungen)
- Ausstellung: 9.–20. April, täglich 15:00–18:00 sowie nach Vereinbarung
- Performances — The Intimacy of Otherness (60 Min): 10.4., 12.4. & 18.4., 20:00 Uhr — Reservierung erforderlich, max. 25 Personen
- Finissage: Montag, 20. April, 19:00 Uhr — Art & Science Gespräch mit der Künstlerin
Unterstützt von: Funkhaus Wien, Slowenisches Kulturzentrum Wien (SKICA), Italienisches Kulturinstitut Wien (IIC), Arion Creative, New Life Contract, Tip95, Science Meets Art, Shifei und Never At Home. Fotografien: Franco G. Livera.
Über die Künstlerin
Jatun Risba (they) ist eine slowenische transdisziplinäre und intermediale Künstlerin. Ihr Werk verbindet Performance, Konzeptkunst, relationale Kunst sowie Praktiken der Abjektion, Détournement und künstlerischen Interventionen. Ihre Praxis fördert die wechselseitige Beziehung zwischen Spezies durch Erweiterung und Aktivierung der sensorischen Wahrnehmung. Sie absolvierte die NABA in Mailand und ein Postgraduate Certificate in Art & Science an der Central Saint Martins – UAL in London.